Whisky

Whisky aus dem Rheinland und der Eifel zeigt, wie vielfältig Getreide und Fassreifung zusammenspielen. Malzige, fruchtige, würzige oder rauchige Noten setzen je nach Abfüllung andere Schwerpunkte. Bei Rheinspirits kannst Du diese Unterschiede entdecken und eine passende Richtung für Deinen Geschmack finden.

Welcher Whisky passt zu Dir? Stile und Fassbegriffe erklärt

Wie lange muss Whisky mindestens reifen?

Damit ein Getränk in der EU als Whisky verkauft werden darf, muss es mindestens drei Jahre in Holzfässern mit höchstens 700 Litern Fassungsvermögen gereift sein. Die meisten Whiskys in unserem Sortiment reifen deutlich länger – darunter Abfüllungen mit sechs, acht, zehn, zwölf und fünfzehn Jahren.

Single Malt, Rye und Peated – was heißt das?

Single Malt wird ausschließlich aus gemälzter Gerste in einer einzigen Brennerei destilliert. „Single“ bedeutet dabei nicht, dass der Whisky aus nur einem Fass stammt. Rye bezeichnet Roggenwhisky, bei dem Roggen den Getreidecharakter prägt.

Peated bedeutet, dass getorftes Malz verwendet wurde. Beim Trocknen kommt es mit Torfrauch in Kontakt, der später rauchige Aromen im Whisky ergeben kann. Die Stärke dieses Eindrucks unterscheidet sich von Abfüllung zu Abfüllung.

Wie beeinflusst das Fass den Geschmack?

Cask ist das englische Wort für Fass. Port-, Sherry- oder Moscatel-Fässer waren zuvor mit dem jeweiligen Wein belegt und können zusätzliche Frucht-, Nuss- oder Gewürznoten einbringen. Virgin Oak bezeichnet frische Eichenfässer, die zuvor noch kein anderes Getränk enthielten.

Eine Nachreifung in einem anderen Fass wird Finish genannt. Weder ein hohes Alter noch eine bestimmte Fassart garantieren allein, dass Dir ein Whisky besser schmeckt. Für die Auswahl ist hilfreicher, ob Du Frucht, Holz, Würze oder Rauch bevorzugst.

Alkoholgehalt und Fassstärke erklärt

Whisky muss mindestens 40 % vol. Alkohol enthalten. Viele verbreitete Standardabfüllungen, wie Du sie auch im Supermarkt findest, werden mit genau 40 % vol. angeboten. Bei Rheinspirits liegen die meisten Whiskys über diesem Mindestalkoholgehalt. Ein höherer Alkoholgehalt kann den Geschmack kräftiger wirken lassen, ist allein aber kein Qualitätsmerkmal.

Whisky in Fassstärke wird vor der Abfüllung nicht auf eine niedrigere Trinkstärke verdünnt. Sein Alkoholgehalt kann deshalb höher liegen als bei anderen Abfüllungen. Einige Tropfen Wasser im Glas können den Eindruck verändern und machen es leichter, unterschiedliche Aromen kennenzulernen.

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